Regenbogenbrücke

Da wir vorwiegend ältere oder kranke Katzen bei uns aufnehmen, verlassen uns leider auch viele wieder. Alle Katzen werden auf unserem Land beerdigt und dürfen so für immer bei uns bleiben.

Beerdigung
Beerdigung

Es gibt in der Ewigkeit einen Ort, den man die Regenbogenbrücke nennt.

Wenn ein Tier stirbt, das man innig geliebt hat und für das man alles getan hat, dann begibt es sich zu dieser Regenbogenbrücke. Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unsere unersetzlichen Freunde, damit sie dort laufen und zusammen spielen können. Es gibt dort Futter und Wasser und Sonnenschein und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden. Alle Tiere, die einmal krank und alt waren, sind wieder gesund und vital. Die, die verletzt oder schwach waren, sind wieder heil und stark, so, wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern, wenn die Zeit vergeht.

Die Tiere sind glücklich und haben alles, außer einem kleinen bisschen: sie vermissen jemanden bestimmten, jemanden, den sie zurückgelassen haben.

Die laufen und spielen, aber der Tag kommt, an dem eines sein Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut. Die hellen Augen sind aufmerksam, der Körper ist unruhig. Plötzlich trennt es sich von seiner Gruppe, fliegt förmlich über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.

Noch bist DU ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn du und dein Freund sich endlich treffen, gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will. Deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf und du siehst wieder in seine Augen, die du lange nicht mehr gesehen hast, die du aber niemals aus deinem Herzen gelassen hast.

Und dann geht ihr gemeinsam über die Regenbogenbrücke.

Gurke (2012 – 2024)

Gurke kam 2014 von der Auffangstation Krattigen als ganz wilde Katze zu uns. Inzwischen ist sie sozialisiert und verschmust. Am liebsten kommt sie bei Regen ‚pflotschnass‘ zu uns aufs Sofa und bei schönem Wetter bleibt sie draussen und lebt wohl mehrheitlich im Wald und fängt Mäuse. Im April 2024 wurde unsere geliebte und verschmuste Gurke tragischerweise von einer Mähmaschine getötet. Wir haben sie bei unseren anderen Katzen beerdigt und werden sie auf der Regenbogenbrücke wieder treffen…

Kiro genannt Röndeler (2009 – 2023)

Kiro, genannt Röndeler, lebte die letzten eineinhalb Jahre bei uns auf dem Hof. Für ihn war es eine grosse Aufgabe, sich in seinem höheren Alter in eine bestehende Katzengruppe zu integrieren. Es ging mal besser, mal schlechter.
Später wurde beim Tierarzt festgestellt, dass Röndeler Nierenkrank ist, was ihn aber in keinster Weise davon abhielt, hier doch ziemlich alles zu kontrollieren.
Nach einem fast nicht endenden Sommer, mitte Oktober, haben wir entschieden, Röndeli gehen zu lassen. Seine Krankheit holte ihn plötzlich sehr schnell ein. Wir werden Dich vermissen, du wunderbarer Kater!

Roxy (2009 – 2023)

Roxy (von uns Güxli oder Flössli gerufen) ist eine ehemalige Wohnungskatze. Sie galt als schwierig zu vermitteln, da sie aggressiv sein kann. Sie hatte auch einige gesundheitliche Probleme. Bei uns zeigt sie sich als neugierig und aufmerksam. Sie ist sehr eigenwillig, kann aber total verschmust sein, wenn sie es möchte.

Marley (2010 – 2022)

Marley kam 2011 von der Auffangstation Krattigen als wilde Katze zu uns. Marley lässt sich bis heute nicht streicheln, ist aber sehr sozial und verschmust mit ihren Artgenossen. Sie lebt draussen und bei uns in der Wohnung, aber einfach immer mit einem gewissen Abstand zu uns.
Marley ist heute an diesem nebligen Herbsttag über die Regenbogen Brücke gegangen. Sie war eine der ersten Katzen, die wir im 2011 von der Auffangstation Krattigen aufgenommen haben.
Wir werden Marley immer in Erinnerung behalten.

Tigi (2005 – 2022)

Tigi hat uns die letzten 6 Jahre im Katzenaltersheim Katerli auf Schritt und Tritt begleitet. Sie war die „Treue Seele“ auf vier Pfoten. In ihrem 18. Lebensjahr ging sie nach einem erfüllten Leben über die Regenbogenbrücke. Wir vermissen Dich!

Nero
Nero (2003 – 2022)

Nero kam 2020 aus dem Tierheim Paradiesli zu uns. Er wurde mit 17-jährig im Tierheim abgegeben weil er angeblich beisst. Bei uns ist er (nachdem er sich an die vielen anderen Katzen gewöhnt hat) zufrieden. Er bleibt meist drinnen und sucht sich immer wieder ein Plätzchen zum schlafen. Uns beisst er nicht, er kann aber sehr laut Miauen, wenn er etwas will oder uns sucht – vermutlich hört er auch nicht mehr sehr gut.
Im Januar 2022 mussten wir unseren ‚Grummli‘ gehen lassen. Er hat noch 2 schöne Jahre bei uns verbringen dürfen und hat das sehr genossen. Er wurde sehr alt und müde und zuletzt auch noch krank. Wir vermissen Nero schon jetzt…

Yakari (2021 – 2021)

Unser junger kranker Kater Yakari hat es leider nicht geschafft. Wir mussten ihn im November 2021 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Ihm zuliebe habe ich entschieden. Fast unbegreiflich, dass in einem so reichen Land wie die Schweiz immer noch Katzen auf die Welt kommen, die mit einem chronischen Katzenschnupfen nicht behandelt werden.

Lara
Lara (2009 – 2021)

Lara kam 2014 nach verschiedenen Vermittlungsversuchen von der Auffangstation Krattigen zu uns. Man kann sie bis heute nicht streicheln. Sie kommt aber sehr nahe zu einem, wenn man das Futter verteilt. Sie lebt nur draussen, fühlt sich aber sehr wohl auf unserem Hof.
Lara ist am 11.11.21 über die Regenbogenbrücke gegangen. Handzahm wurde Lara nie, doch gab es Momente, da Sie uns Menschen ihr Vertrauen schenkte. Wir vermissen die Anwesenheit von Lara, sie gehörte zu uns.

Katerli
Heinz Katerli (2013 bis 12.04.2021)

Heinz Katerli kam 2016 vom Tierschutz Emmental als magerer und fast haarloser Kater zu uns; inzwischen ist er ein 9kg schwerer Prachtkater, der kleine Hunde zum Frühstück frisst 😉
Auf der Seite https://www.katerli.ch/altersheim/ findet Ihr noch mehr Informationen zu Katerli.
Leider wurde uns Heinz Katerli viel zu früh aus dem Leben gerissen. Er ist gerade einmal 5 Jahre alt geworden. Er fehlt uns sehr; er war einer der überhaupt nicht auf Konfrontation aus war, im Gegenteil, er war eher der, der unsere Katzengruppe zusammen hielt und Ruhe rein brachte, er hatte keine Gegner. Wenn er um die Ecke kam, zauberte er immer ein Lächeln in mein Gesicht.

Luna (2003 bis 30.10.2020)

Luna – die Kämpferin – hat uns, nach einem viel zu kurzen Aufenthalt in unserem Altersheim, für immer verlassen. Sie hat sich in diesen wenigen Wochen sehr gut bei uns eingewöhnt, aber ihre chronische Krankheit, die sie zu gut überspielen konnte, war leider stärker.  Wir vermissen dich. 

Luna wurde 2005 von einer lieben Familie aus dem Tierheim Oberbottigen adoptiert und konnte nun all die Jahre bei Ihnen verbringen. Ihr Besitzer geht nun ins Altersheim und deshalb haben wir Luna im August 2020 bei uns aufgenommen. Sie hat sich bereits innerhalb weniger Tage gut bei uns eingelebt und lässt sich gerne streicheln und verwöhnen.

Rocco
Rocco (2000 bis 16.10.2020)

Rocco wurde im Herbst 2018 im Tierheim Paradiesli abgegeben, da seine Besitzerin aus einem Spitalaufenthalt direkt in ein Altersheim musste. Leider konnten wir ihn erst im Januar 2019 bei uns aufnehmen, da wir noch ein anderes Alpha Tier (Mikesch) bei uns hatten, mit dem er sich sicher nicht vertragen hätte. Rocco ist ein Schlawiner. Er frisst den ganzen Tag und begleitet uns gerne beim Säubern der Pferdeweiden.

Joggi

Joggi war die erste Katze aus dem Tierheim Paradiesli und mit ihm hat die wunderbare Freundschaft mit den Tierliebhabern vom Paradiesli begonnen. Joggi wurde im Tierheim abgegeben, weil seine Besitzer umzogen und ihn nicht mitnehmen wollten oder konnten? Jedenfalls war er bis anhin eine Wohnungskatze und mit stolzen 16 Jahren durfte er dann doch noch für gute 2 Jahre seinen Lebensabend, mit Rausgehen, Jagen, Aufpassen, Kontrollieren – all das was ihm Spass machte – geniessen. Er liebte das Leben wieder. Manchmal unternahm er auch lange Spaziergänge für sich alleine und musste dann gesucht und nach Hause begleitet werden… der Schlawiner.

Henry

Mike (genannt Henry) wurde als Findelkatze im Tierheim Paradiesli abgegeben. Er war ein älterer Knabe mit einigen gesundheitlichen Problemen. Er war sehr zutraulich und hat kurzerhand meinen Partner und Sofa in Beschlag genommen. Er liebte es stundenlang auf dem Bauch meines Partners zu schlafen, leider war sein Lebensabend bei uns kurz, er hat uns schon nach paar Monaten für immer verlassen. 

Little
Little

Little war ebenfalls ein Schützling aus dem Tierheim Paradiesli. Da der Gute nicht zahm war fand er leider auch keine Interessenten. So musste er lange auf einen Platz warten. Er kam 2016 zu uns und genoss neu auch das Draussen-Sein. Das half ihm, zu Menschen doch das Vertrauen aufzubauen und ich konnte  sogar die verschmuste Seite an ihm kennenlernen. Ich hatte so Freude, dass er endlich diese Unbeschwertheit zurück hatte. Leider wurde er kurze Zeit später sehr krank und wir mussten ihn über die Regenbogen Bücke gehen lassen. 

Mikesch
Mikesch

Mikesch kam Anfang 2017 zu uns. Er war ebenfalls aus dem Tierheim Paradiesli, eigentlich war das Tierheim sein zu Hause, weil auch er nach einigen Vermittlungsversuchen immer wieder ins Paradiesli zurückgebracht wurde. Das Paradiesli-Team wollte Mikesch das hin und her nicht mehr antun und so nahmen Sie ihn ins Patenschaftsprojekt auf und er lebte sich im Tierheim ganz gut ein. Er war eine Charakterkatze durch und durch; er wusste genau was er tat: es gab ehrenamtliche Helfer, die sich nicht ins Zimmer trauten, wenn er vor Ort war. Auch er fand erst in seinen fortgeschrittenen Alter zu uns. Er war kein einfacher, z. B. Tabletten verabreichen ging gar nicht. Er konnte dann schon richtig zu beissen und aggressiv werden. Auch Minuten später, das war ihm egal. Natürlich gab es auch eine andere Seite von Mikesch: er genoss den Garten, das ganze Hofleben, das warme Sofa und so weiter. Mikesch war ein Eigenbrötler und einfach Einzigartig! 

Monti und Minouche
Monti und Minousch (1999 – 2018)

Minousch kam von der Auffangstation Krattigen (wie Neelix) auch im Jahr 2007 zu uns nach Münsingen. Sie lebte sich sehr gut bei uns ein und wurde auch Handzahm. Sie war immer eine treue Seele und immer für einen da. Auch sie kam mit nach Lyssach und konnte nochmals so richtig ihr Leben auch in Freiheit geniessen. Sie wurde sehr alt. 
Nach einem reicherfüllten Leben mussten wir sie 2018 gehen lassen. 

Monti war ebenfalls wie Minousch schon in Münsingen bei uns. Auch er kam 2011 mit uns ins Birchi nach Lyssach. Die beiden verstanden sich auf anhieb. Sie liebten es auch ihre Schlafplätze zu teilen. Leider wurde Monti im Jahr 2015 blind. Er kam einige Wochen klar mit seiner Blindheit. Kurze Zeit später wurde er sehr krank, so dass wir ihn gehen lassen mussten.

Guacamole
Guacamole

Balou (genannt Cuacamole) war ein wilder Kater aus dem Tierheim Paradiesli. Er kam im Frühling 2018 zu uns. Man konnte ihn nicht anfassen. Die Freiheit war ihm sehr wichtig. Er war von Anfang an immer draussen, in der Wohnung fühlte er sich nicht wohl. Er liebte seine Schlafplätze im Freien, auf der Heubühne oder auch die Katzenhäuser, die bei uns im Garten stehen. Trotz seiner Unabhängigkeit zu Menschen, war er stets eine treue Seele, er kam immer mit auf die Spaziergänge mit Louisa, dem Hund meiner Eltern. Durch meine Stimme hat er doch etwas Vertrauen zu mir aufbauen können. 

Yuma
Yuma

Yuma war vom Tierschutz Verein Emmental. Sie war Giardien-Positiv und musste mit vielen Medikamenten behandelt werden. Das habe ich übernommen, weil ich in dieser Zeit mein Katzenzimmer frei hatte. Dreimal hatte Yuma Interessenten und immer wollte es nicht klappen. So habe ich entschieden, dass Yuma bei uns auf dem Hof bleibt. Leider bekam Sie eine fiese Krankheit: das ganze Zahnfleisch inklusive Rachen war immer entzündet. Dabei hatte sie wahnsinnige Schmerzen beim Fressen und Schlucken. Wir versuchten mit dem Tierarzt einige Therapien. Leider kamen wir zu keiner Besserung. So musste ich sie schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen und das in viel zu jungen Jahren.

Rosali und Schmugo
Rosali und Schmugo

Rosalie (schwarzweiss) kam 2012 mit vier Katzen Babys von der Auffangstation Krattigen zu uns. Ich unterstützte sie dabei, die vier Kleinen zu begleiten bis sie so alt waren, dass sie vermittelt werden konnten. Es war eine wunderschöne und spannende Zeit, so kleine Kätzchen aufwachsen zu sehen. Nach 4 Monaten aufpäppeln haben die 4 süssen Katzenkinder schnell ein neues Zuhause gefunden. Anders war es bei Rosalie, eine ausgewachsene Katze hat da schon weniger Chancen. Sie blieb dann bei uns auf dem Hof. Einige Jahre später, wurde sie leider vom Zug überfahren.

Schmugo war ein wilder Kater von der Auffangstation Krattigen. Er kam 2011 zu uns auf den Hof. Er machte schnell Fortschritte und ihm gefiel das Hofleben sehr gut. Er Verstand sich auch sehr gut mit Rosalie, die beiden haben sich wirklich gefunden. 2015 nach dem Rosalie vom Zug erfasst wurde, wurde Schmugo sehr krank. Auch bei ihm gab es ein paar Tierarzt Termine. 2017 musste ich ihn gehen lassen. Er war so ein dankbarer und lieber Kater.

Linus
Linus (2005 – 2017)

Linus kam 2013 von der Auffangstation Krattigen zu uns. Sein Platz hat er sich zuvor auf einem Camping Platz im Berner Oberland ausgesucht, dort durfte er leider nicht bleiben. Da der Gute nicht Handzahm war, war die Vermittlung auch schwierig, niemand wollte ihn. So fand er dann schlussendlich zu uns. Es gefiel ihm auf anhieb. Er genoss die Freiheit, die vielen verschiedenen Schlafplätze im Freien oder auf der Heubühne. Futter zu bekommen, ohne betteln zu müssen. Einige Jahre konnte er das unbeschwerte Leben geniessen, bis er dann sehr krank wurde und wir ihn gehen lassen mussten. Er war ein lieber Kerl, er wird immer in unserer Erinnerung bleiben. 

Neelix (1996 – 2014)

Neelix war die erste Katze von der Auffangstation Krattigen, die wir adoptiert haben. Damals wohnten wir noch in Münsingen. Wir haben sie 2007 übernommen. Sie durfte sogar noch ein paar Jahre unser Hof in Lyssach geniessen, das hat sie natürlich auch gemacht. Sie folgte mir auf Schritt und Tritt. 2014 mussten wir Neelix nach einem langen Leben gehen lassen. Sie war einzigartig.