Regenbogenbrücke

Da wir vorwiegend ältere oder kranke Katzen bei uns aufnehmen, verlassen uns leider auch viele wieder. Alle Katzen werden auf unserem Land beerdigt und dürfen so für immer bei uns bleiben.

Beerdigung
Beerdigung

Es gibt in der Ewigkeit einen Ort, den man die Regenbogenbrücke nennt.

Wenn ein Tier stirbt, das man innig geliebt hat und für das man alles getan hat, dann begibt es sich zu dieser Regenbogenbrücke. Dort gibt es Wiesen und Hügel für all unsere unersetzlichen Freunde, damit sie dort laufen und zusammen spielen können. Es gibt dort Futter und Wasser und Sonnenschein und unsere Tiere fühlen sich wohl und zufrieden. Alle Tiere, die einmal krank und alt waren, sind wieder gesund und vital. Die, die verletzt oder schwach waren, sind wieder heil und stark, so, wie wir uns an sie in unseren Träumen erinnern, wenn die Zeit vergeht.

Die Tiere sind glücklich und haben alles, außer einem kleinen bisschen: sie vermissen jemanden bestimmten, jemanden, den sie zurückgelassen haben.

Die laufen und spielen, aber der Tag kommt, an dem eines sein Spiel plötzlich unterbricht und in die Ferne schaut. Die hellen Augen sind aufmerksam, der Körper ist unruhig. Plötzlich trennt es sich von seiner Gruppe, fliegt förmlich über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller.

Noch bist DU ein Punkt in der Unendlichkeit, doch wenn du und dein Freund sich endlich treffen, gibt es nur noch Wiedersehensfreude, die nicht enden will. Deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf und du siehst wieder in seine Augen, die du lange nicht mehr gesehen hast, die du aber niemals aus deinem Herzen gelassen hast.

Und dann geht ihr gemeinsam über die Regenbogenbrücke.

Lara
Lara (2009 – 2021)

Lara kam 2014 nach verschiedenen Vermittlungsversuchen von der Auffangstation Krattigen zu uns. Man kann sie bis heute nicht streicheln. Sie kommt aber sehr nahe zu einem, wenn man das Futter verteilt. Sie lebt nur draussen, fühlt sich aber sehr wohl auf unserem Hof.
Lara ist am 11.11.21 über die Regenbogenbrücke gegangen. Handzahm wurde Lara nie, doch gab es Momente, da Sie uns Menschen ihr Vertrauen schenkte. Wir vermissen die Anwesenheit von Lara, sie gehörte zu uns.

Katerli
Heinz Katerli (2013 bis 12.04.2021)

Heinz Katerli kam 2016 vom Tierschutz Emmental als magerer und fast haarloser Kater zu uns; inzwischen ist er ein 9kg schwerer Prachtkater, der kleine Hunde zum Frühstück frisst 😉
Auf der Seite https://www.katerli.ch/altersheim/ findet Ihr noch mehr Informationen zu Katerli.

Luna (2003 bis 30.10.2020)

Luna – die Kämpferin – hat uns, nach einem viel zu kurzen Aufenthalt in unserem Altersheim, für immer verlassen. Sie hat sich in diesen wenigen Wochen sehr gut bei uns eingewöhnt, aber ihre chronische Krankheit, die sie zu gut überspielen konnte, war leider stärker.  Wir vermissen dich. 

Luna wurde 2005 von einer lieben Familie aus dem Tierheim Oberbottigen adoptiert und konnte nun all die Jahre bei Ihnen verbringen. Ihr Besitzer geht nun ins Altersheim und deshalb haben wir Luna im August 2020 bei uns aufgenommen. Sie hat sich bereits innerhalb weniger Tage gut bei uns eingelebt und lässt sich gerne streicheln und verwöhnen.

Rocco
Rocco (2000 bis 16.10.2020)

Rocco wurde im Herbst 2018 im Tierheim Paradiesli abgegeben, da seine Besitzerin aus einem Spitalaufenthalt direkt in ein Altersheim musste. Leider konnten wir ihn erst im Januar 2019 bei uns aufnehmen, da wir noch ein anderes Alpha Tier (Mikesch) bei uns hatten, mit dem er sich sicher nicht vertragen hätte. Rocco ist ein Schlawiner. Er frisst den ganzen Tag und begleitet uns gerne beim Säubern der Pferdeweiden.

Joggi

Joggi war die erste Katze aus dem Tierheim Paradiesli und mit ihm hat die wunderbare Freundschaft mit den Tierliebhabern vom Paradiesli begonnen. Joggi wurde im Tierheim abgegeben, weil seine Besitzer umzogen und ihn nicht mitnehmen wollten oder konnten? Jedenfalls war er bis anhin eine Wohnungskatze und mit stolzen 16 Jahren durfte er dann doch noch für gute 2 Jahre seinen Lebensabend, mit Rausgehen, Jagen, Aufpassen, Kontrollieren – all das was ihm Spass machte – geniessen. Er liebte das Leben wieder. Manchmal unternahm er auch lange Spaziergänge für sich alleine und musste dann gesucht und nach Hause begleitet werden… der Schlawiner.

Henry

Mike (genannt Henry) wurde als Findelkatze im Tierheim Paradiesli abgegeben. Er war ein älterer Knabe mit einigen gesundheitlichen Problemen. Er war sehr zutraulich und hat kurzerhand meinen Partner und Sofa in Beschlag genommen. Er liebte es stundenlang auf dem Bauch meines Partners zu schlafen, leider war sein Lebensabend bei uns kurz, er hat uns schon nach paar Monaten für immer verlassen. 

Little
Little

Little war ebenfalls ein Schützling aus dem Tierheim Paradiesli. Da der Gute nicht zahm war fand er leider auch keine Interessenten. So musste er lange auf einen Platz warten. Er kam 2016 zu uns und genoss neu auch das Draussen-Sein. Das half ihm, zu Menschen doch das Vertrauen aufzubauen und ich konnte  sogar die verschmuste Seite an ihm kennenlernen. Ich hatte so Freude, dass er endlich diese Unbeschwertheit zurück hatte. Leider wurde er kurze Zeit später sehr krank und wir mussten ihn über die Regenbogen Bücke gehen lassen. 

Mikesch
Mikesch

Mikesch kam Anfang 2017 zu uns. Er war ebenfalls aus dem Tierheim Paradiesli, eigentlich war das Tierheim sein zu Hause, weil auch er nach einigen Vermittlungsversuchen immer wieder ins Paradiesli zurückgebracht wurde. Das Paradiesli-Team wollte Mikesch das hin und her nicht mehr antun und so nahmen Sie ihn ins Patenschaftsprojekt auf und er lebte sich im Tierheim ganz gut ein. Er war eine Charakterkatze durch und durch; er wusste genau was er tat: es gab ehrenamtliche Helfer, die sich nicht ins Zimmer trauten, wenn er vor Ort war. Auch er fand erst in seinen fortgeschrittenen Alter zu uns. Er war kein einfacher, z. B. Tabletten verabreichen ging gar nicht. Er konnte dann schon richtig zu beissen und aggressiv werden. Auch Minuten später, das war ihm egal. Natürlich gab es auch eine andere Seite von Mikesch: er genoss den Garten, das ganze Hofleben, das warme Sofa und so weiter. Mikesch war ein Eigenbrötler und einfach Einzigartig! 

Monti und Minouche
Monti und Minouche (1999 – 2018)

Minousch kam von der Auffangstation Krattigen (wie Neelix) auch im Jahr 2007 zu uns nach Münsingen. Sie lebte sich sehr gut bei uns ein und wurde auch Handzahm. Sie war immer eine treue Seele und immer für einen da. Auch sie kam mit nach Lyssach und konnte nochmals so richtig ihr Leben auch in Freiheit geniessen. Sie wurde sehr alt. 
Nach einem reicherfüllten Leben mussten wir sie 2018 gehen lassen. 

Guacamole
Guacamole

Balou (genannt Cuacamole) war ein wilder Kater aus dem Tierheim Paradiesli. Er kam im Frühling 2018 zu uns. Man konnte ihn nicht anfassen. Die Freiheit war ihm sehr wichtig. Er war von Anfang an immer draussen, in der Wohnung fühlte er sich nicht wohl. Er liebte seine Schlafplätze im Freien, auf der Heubühne oder auch die Katzenhäuser, die bei uns im Garten stehen. Trotz seiner Unabhängigkeit zu Menschen, war er stets eine treue Seele, er kam immer mit auf die Spaziergänge mit Louisa, dem Hund meiner Eltern. Durch meine Stimme hat er doch etwas Vertrauen zu mir aufbauen können. 

Yuma
Yuma
Rosali und Schmugo
Rosali und Schmugo
Linus
Linus (2005 – 2017)

Linus kam 2013 von der Auffangstation Krattigen zu uns. Sein Platz hat er sich zuvor auf einem Camping Platz im Berner Oberland ausgesucht, dort durfte er leider nicht bleiben. Da der Gute nicht Handzahm war, war die Vermittlung auch schwierig, niemand wollte ihn. So fand er dann schlussendlich zu uns. Es gefiel ihm auf anhieb. Er genoss die Freiheit, die vielen verschiedenen Schlafplätze im Freien oder auf der Heubühne. Futter zu bekommen, ohne betteln zu müssen. Einige Jahre konnte er das unbeschwerte Leben geniessen, bis er dann sehr krank wurde und wir ihn gehen lassen mussten. Er war ein lieber Kerl, er wird immer in unserer Erinnerung bleiben. 

Neelix (1996 – 2014)

Neelix war die erste Katze von der Auffangstation Krattigen, die wir adoptiert haben. Damals wohnten wir noch in Münsingen. Wir haben sie 2007 übernommen. Sie durfte sogar noch ein paar Jahre unser Hof in Lyssach geniessen, das hat sie natürlich auch gemacht. Sie folgte mir auf Schritt und Tritt. 2014 mussten wir Neelix nach einem langen Leben gehen lassen. Sie war einzigartig.